Startseite » Texte » Stadt oder Land. Was ist nachhaltiger?

Stadt oder Land. Was ist nachhaltiger?

“Wer die Natur liebt, sollte ihr fernbleiben”, schreibt der Ökonom Edward Glaeser. Aber was ist nachhaltiger, das Leben in der Stadt oder auf dem Land? In unseren nächsten Posts möchten wir genau dieser Frage auf den Grund gehen. 


Ist das Landleben wirklich nachhaltiger? Nicht, wenn es nach Harvard Professor Edward Glaeser geht:

„Wir sind eine destruktive Spezies, und wer die Natur liebt, sollte ihr fernbleiben. Die beste Weise, die Umwelt zu schützen, ist, im Herzen der Stadt zu leben.“

Edward Glaeser in “Triumph of the City”

Die Faktoren

1. Flächenverlust
Flächen werden zerstört. Auf dem Land wird vor allem in die Breite statt in die Höhe gebaut. Täglich werden laut NABU in Deutschland rund 60 Hektar Landschaft in Gewerbe-, Wohn-, Verkehrs- und Erholungsflächen umgewandelt. Das entspricht einem Einfamilienhaus pro Minute.

2. Energie
Größere Wohnräume bedeuten auch ein vielfaches an Energieverbrauch (beispielsweise durch Heizen)

3. Mobilität
Schlechter ÖPNV, Pendeln, Dezentralisierung von wichtigen Orten (z.B. Einkaufszentren)


Aber auch die Landflucht hat Auswirkungen auf das Klima:

Der Gegensatz

Zwar verbraucht man auf dem Land mehr Platz und Energie, doch die Stadtbevölkerung konsumiert mehr.


Wenn alle “raus aufs Land” ziehen, bleibt dann überhaupt noch Land übrig? Ist die konsumstarke, dreckige und laute Stadt das wahre Problem?


Oder entscheidet am Ende doch eher das “Wie” und nicht das “Wo”?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.